Kreativwirtschaft - Wirtschaftsförderung Dortmund
Gehe zu: Hauptnavigation Infobox Hauptinhalt
Logo Kreativwirtschaft Logo dortmund-project Logo Wirtschaftsförderung Dortmund


Hot Summer - DORTMUND.KREATIV.trends digital

Am heißesten Tag des Jahres 2009, am 20.08.2009, fand DORTMUND.KREATIV.trends im domicil mit Schwerpunkt auf digitale Ansätze und Lösungen statt.

Am heißesten Tag des Jahres 2009, am 20.08.2009, fand DORTMUND.KREATIV.trends im domicil mit Schwerpunkt auf digitale Ansätze und Lösungen statt.
Hot Summer - DORTMUND.KREATIV.trends digital

Über 260 Teilnehmer hatten sich angemeldet – bei über 35 Grad haben dann tatsächlich um die 200 Interessierte, aus den Arbeitsschwerpunkten Kreativwirtschaft und Softwareentwicklung, den Weg in den Jazzclub gefunden, um Vorträge aus neuen digitalen Welten zu zuhören.

Den Anfang machte Andreas Gebhard, Geschäftsführer der newthinking communications GmbH aus Berlin, als Abgesandter für die Öffentlichkeitsarbeit bei Creative Commons. Er beschrieb die Hintergründe, die zu der Entwicklung der Plattform führten, die Kreativen hilft, ihre Arbeit zu teilen und mit anderen weiter zu entwickeln. Außerdem stellte er dar, wie Unternehmer mittlerweile in 50 Ländern ihre nötigen Lizenzen beantragen können. Schließlich berichtete er von Highlights, die erst durch CC möglich wurden und beeindruckte mit erstaunlichen Beispielen aus der ganzen Welt.

Hr. Rall, Geschäftsführer der viality aus Dortmund, kam als erstes lokales Unternehmen zu Wort. Das junge Team von viality hat sich auf hochwertige 3D Visualisierungen von Architektur und Design spezialisiert. Markus Rall stellte seine Weltneuheiten vor und beeindruckte das Publikum mit seinen mit vitrack. Mit diesem Produkt eröffnet viality seinen Kunden eine neuartige Form der interaktiven Präsentation dreidimensionaler Inhalte. Mittels einer markerbeschrifteten Grundplatte, die durch eine Kamera abfilmt wird, und einem daran angeschlossenen Computersystem, werden komplexe 3D-Modelle oder 3D-Animationen über einen Bildschirm als Livebild entsprechend der Position Ihrer Grundplatte perspektivisch korrekt umgerechnet und ausgegeben.

Prof. Skibicki, Professor für Marketing und Marktforschung an der Cologne Business School, berät Unternehmen bei der richtigen Wahl ihrer online Marketingstrategien und ist Schriftsteller im Bereich Management und Web 2.0. Er berichtete eindrucksvoll über das sich über die Jahre veränderte Nutzerverhalten im Internet durch Breitband, Flatrates und user-generated-content. Die Szenarien, die er via Web 2.0 Trends beschrieb, klangen einerseits sehr visionär, scheinen aber andererseits tatsächlich die Zukunft zu beschreiben, denn die Nutzerzahlen der sozialen Netzwerke verglichen mit den Populationszahlen einzelner Nationen, scheinen zu untermauern, was hier vorgetragen wurde. Auch wenn der Zuhörer manchmal etwas befremdet wurde, dass neue Generationen nur noch über das Internet Entscheidungen treffen werden und sich Unternehmer darum bemühen sollten, die Wünsche der Kunden besser zu berücksichtigen, denn das Empfehlungsmanagement steht im Mittelpunkt des jungen Internetnutzers, so hilft uns die Darwinsche Theorie als Lösung: wir müssen nicht sonderlich stark oder intelligent sein, wir müssen uns nur den neuen Gegebenheiten schneller anpassen.

Die anschließenden Referenten aus Dortmund, Hr. Dr. Gerhard und Hr. Ontrup von Geomobile beschäftigten sich in ihrer Präsentation mit räumlichen Assistenzsystemen für besondere Zielgruppen. Bei GeoMobile handelt es sich um eine Ausgründung aus einem Forschungsinstitut und das Team besteht aus Softwareentwicklern, die an modernen individuellen Lösungen auf mobilen Endgeräten arbeiten. Im Vortrag wurde unter anderem über das Einsatzgebiet des iPhones als Festival Guide beim Juicy Beats berichtet und das iPhone auch als moderner Wegbegleiter im Museum der Zukunft dargestellt. Denn auch bei dieser Lösung steht der Nutzer im Mittelpunkt. Er entscheidet im Museum über das, was er konsumieren möchte. Der Begleiter gibt einen Vibrationsalarm, kommt der Besucher einem Expontat nahe und dann entscheidet der Besucher ob er Bilder, Text oder Audio konsumieren möchte.

Den Abschluss der Veranstaltung machten die Forscher vom Institut für Sicherheitstechnik in Gelsenkirchen. Das Team von Markus Linnemann und Martin Jungbauer forscht an möglichen Schwächen und Sicherheitslücken von allen möglichen Computern, Maschinen und mobilen Geräten. Natürlich mit dem Ziel, digitale Anwendungen sicherer werden. Den Zuhörern wurde anschaulich dargestellt, wie über E-Mail, über USB-Sticks oder auch das mobile Telefon Angriffe auf Daten möglich sind. Der Zuhörer lernt z.B. „Autostart ist böse“! Ein anderes Forschungsfeld ist das Nutzen von Passwörtern. Was die „Hacker“ vorstellten nutze selbstverständlich der Sensibilisierung und soll nicht zum Nachahmen anregen.

Mit diesem Veranstaltungsformat bot die Wirtschaftsförderung Dortmund Kreativen wieder in großer Runde die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Vorträge der Veranstaltung finden Sie im Download Bereich!

Link: Impressionen DORTMUND.KREATIV.trends digital

Diese Seite: weiterempfehlen | bookmarken | Share to Facebook | Share to Twitter | Share to Mister Wong | Share to Delicious | Share to Xing | Drucken